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Bitcoin-Kurs: Steht eine Erholung bevor?
Der Bitcoin-Kurs hat in den letzten Tagen einen Rückgang erfahren. Aktuell liegt der BTC-Kurs etwa 3 Prozent niedriger innerhalb von 24 Stunden und verzeichnet einen Rückgang von rund 6,6 Prozent über die letzten sieben Tage. Der Kurs ist unter die 90.000 USD-Marke gefallen, was das Ziel von 100.000 USD in weitere Ferne rückt.
Trotz dieser Rückgänge sind solche Entwicklungen nicht neu. In der Vergangenheit gab es ähnliche Rücksetzer, nach denen sich Bitcoin erholte, sobald bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt waren. Der zukünftige Kursverlauf hängt stark davon ab, ob die aktuelle Schwäche vorübergehend ist und ob Bitcoin in der Lage ist, wichtige gleitende Durchschnitte zurückzugewinnen.
Versteckte Divergenz und die Rückeroberung der EMAs: Ein mögliches Rebound-Szenario
Die Möglichkeit einer Kurs-Erholung hängt von der Bewegungskraft ab. Im 12-Stunden-Chart zeigt sich eine versteckte bullische Divergenz. Zwischen Mitte Dezember und Ende Januar bildete der Bitcoin-Kurs ein höheres Tief, während der Relative-Stärke-Index (RSI) ein tieferes Tief aufwies. Der RSI misst die Gewinne und Verluste der letzten Zeit, um die Bewegungskraft zu bewerten. Ein schwächerer RSI bei stabilen Kursen deutet oft darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt.
Diese Veränderung in der Bewegungskraft ist entscheidend, da sie den Weg zu einem weiteren technischen Signal ebnet: den exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMAs). Im Tages-Chart hat Bitcoin kürzlich sowohl den 20-Tage-EMA als auch den 50-Tage-EMA verloren. EMAs sind gleitende Durchschnitte, die den neuesten Preisen mehr Gewicht verleihen und somit oft frühzeitig neue Trends im Kurs erkennen lassen.
Seit Juni 2025 folgt Bitcoin klaren Mustern. Jedes Mal, wenn der Kurs nach einem Rückgang die 20-Tage- und 50-Tage-EMAs zurückgewinnen konnte, kam es anschließend zu signifikanten Kursanstiegen. Beispielsweise gab es Ende Juni einen Anstieg von 16,9 Prozent, Ende September von 11,7 Prozent und im Januar von 10 Prozent. Wann könnte der Bitcoin-Kurs ein neues Rekordhoch erreichen?
Wale und Hodler: Wer stützt den Kurs?
On-Chain-Daten verdeutlichen, warum eine Erholung bislang ausblieb. Das Verhalten der Wale bleibt stabil. Adressen mit 1.000 bis 10.000 BTC haben seit dem 14. Januar nicht abgenommen. Trotz des Kursrückgangs sind die Wal-Zahlen konstant geblieben oder leicht gestiegen, was darauf hindeutet, dass große Investoren nicht verkaufen und weiterhin Vertrauen in den Markt haben. Smart Money kauft Bitcoin im Wert von 3,2 Mrd. USD
Auch Hodler kaufen weiterhin zu. Wallets, die Bitcoin länger als 155 Tage halten, haben ihre Käufe um 62 Prozent erhöht, trotz des Rückgangs zwischen dem 14. und 20. Januar. Der Verkaufsdruck kommt von den sehr langfristigen Haltern, die bei Kursschwäche verstärkt verkaufen. Am 14. Januar betrugen ihre Netto-Abflüsse etwa 25.700 BTC, am 20. Januar waren es bereits rund 68.650 BTC, was einem Anstieg von 167 Prozent entspricht.
Entscheidende Kursmarken für die 100.000-USD-Marke
Der aktuelle Konflikt wird durch die Kursbewegung entschieden. Auf der Oberseite muss Bitcoin die Marken von 94.390 USD und 96.420 USD zurückgewinnen. Ein Tagesschluss über diesen Werten würde eine erfolgreiche Rückeroberung der EMAs signalisieren und eine Bodenbildung bestätigen. In diesem Fall könnte ein Anstieg in Richtung 100.000 USD (100.240-Linie) möglich sein, was einem Anstieg von etwa zwölf Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht.
Auf der Unterseite ist die Marke von 87.830 USD entscheidend. Ein dauerhafter Fall unter diese Marke würde die RSI-Divergenz schwächen und könnte eine stärkere Unterstützung bei etwa 84.350 USD zur Folge haben. Dieses Szenario würde die Möglichkeit einer Kurserholung infrage stellen und zeigen, dass die Verkäufe der Langzeitbesitzer weiterhin dominieren.
Bitcoin benötigt keine Wunder, sondern eine Bestätigung der Aufwärtsdynamik sowie die Rückeroberung der EMAs. Unterstützung durch sehr langfristige Besitzer könnte ebenfalls entscheidend sein. Wenn diese weiterhin verkaufen, könnte sich die Rückeroberung der EMAs verzögern. Sollten jedoch alle Faktoren zusammenkommen, könnte das Muster, das seit Mitte 2025 zu beobachten ist, erneut in Richtung 100.000 USD führen. Beobachte den Rückgang: Bitcoin-Coinbase-Premium auf Rekordtief
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