Die Stimmung im Krypto-Markt hat im Februar einen Tiefpunkt erreicht. Experten fragen sich, ob der Bitcoin-Kurs möglicherweise weiter fallen könnte.
Marktstimmung auf einem Tiefstand – Kommt es zu einer Trendwende?
Die aktuellen On-Chain-Daten weisen auf eine anhaltende Schwäche und Stress im Bärenmarkt hin. Analysten warnen, dass der Bitcoin-Kurs möglicherweise unter die Marke von 40.000 USD fallen könnte. Die 100.000-USD-Marke für Bitcoin noch möglich? Muster sprechen dafür
Der Greed-&-Fear-Index von Matrixport zeigt, dass die Marktstimmung stark negativ ist. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Markt bald einen Wendepunkt erreichen könnte.
Sentiment deutet auf möglichen Wendepunkt beim Bitcoin-Kurs hin
In einem aktuellen Marktbericht von Matrixport wird darauf hingewiesen, dass die allgemeine Stimmung auf ein extrem niedriges Niveau gefallen ist, was auf einen weit verbreiteten Pessimismus im Bereich der digitalen Vermögenswerte hinweist.
Das Unternehmen hebt seinen eigenen Bitcoin-Greed-&-Fear-Index hervor und erklärt, dass „starke Böden“ häufig dann entstehen, wenn der 21-Tage-Durchschnitt unter null fällt und anschließend wieder ansteigt. Laut den aktuellen Grafiken ist diese Situation nun gegeben.
„Dieser Übergang zeigt, dass der Verkaufsdruck allmählich nachlässt und sich die Marktbedingungen stabilisieren“, wird im Bericht ausgeführt.
Zusätzlich wird erwähnt, dass der zyklische Zusammenhang zwischen der Marktstimmung und dem Bitcoin-Kurs darauf hindeutet, dass das gegenwärtig niedrige Niveau möglicherweise einen bevorstehenden Wendepunkt signalisiert.
Gleichzeitig warnt Matrixport, dass die Kurse kurzfristig weiter sinken könnten. „Obwohl Vorsicht geboten ist, zwingt uns die aktuelle Situation dazu, genauer hinzusehen und uns auf die Bedingungen vorzubereiten, die häufig einem signifikanten Aufschwung vorausgehen“, so das Unternehmen.
On-Chain-Indikatoren zeigen Bärenmarkt-Stress
Technische Indikatoren belegen zudem, dass der Bitcoin-Markt unter Druck steht. Der Analyst Woominkyu hat festgestellt, dass das Adjusted Spent Output Profit Ratio (aSOPR) wieder im Bereich von 0,92 bis 0,94 liegt, was in der Vergangenheit für starke Belastungen in Bärenmärkten stand.
„In den Jahren 2019 und 2023 gab es ähnliche Werte während starker Korrekturen, bei denen Coins mit Verlust verkauft wurden. Diese Zone war jedes Mal ein Zeichen für Kapitulation und einen strukturellen Neuanfang“, wird im Bericht ausgeführt.
Frühere Zyklus-Tiefs bildeten sich häufig rund um die 0,92-bis-0,93-Marke. Laut Woominkyu erinnert die aktuelle Entwicklung mehr an den Übergang in einen Bärenmarkt als an normale Korrekturen innerhalb eines Zyklus.
Steigt der Wert nicht bald wieder über 1,0, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin in eine längere Bärenphase übergeht, anstatt nur eine kurze Korrektur zu erleben. US-Dollar-Index fällt unter wichtige Marke – Startet nächste Bitcoin-Rally?
Der Analyst weist darauf hin, dass echte Markt-Tiefs meist erst nach stärkerem Druck im aSOPR, maximalen Verlusten und einem vollständigen Abbau des Verkaufsdrucks entstehen. Obwohl der Markt offenbar in eine Stresszone gerät, ist eine vollständige Kapitulation noch nicht zu erkennen.
„Das aSOPR zeigt eine strukturelle Verschlechterung an. Dies deutet weniger auf einen einfachen Rückgang hin, sondern vielmehr auf einen größeren Wechsel. Ein echtes Tief könnte möglicherweise noch mehr Druck erfordern, bevor eine starke Wende eintreten kann“, ergänzt der Analyst.
Diese Einschätzung steht im Einklang mit den aktuellen bärischen Prognosen, die besagen, dass Bitcoin möglicherweise erneut unter 40.000 USD fallen könnte, bevor ein stabiler Boden erreicht wird.
Daten von BeInCrypto Markets zeigen, dass Bitcoin derzeit bei etwa 68.000 USD liegt. Ein Rückgang unter 40.000 USD würde einen Verlust von mehr als 40 Prozent bedeuten, was das erhebliche Abwärtsrisiko verdeutlicht, das einige Analysten für möglich halten. Beobachte den Rückgang: Bitcoin-Coinbase-Premium auf Rekordtief
Momentan deuten Stimmungsindikatoren auf einen möglichen Wendepunkt hin, während die On-Chain-Daten darauf hindeuten, dass die strukturelle Schwäche möglicherweise noch nicht vollständig überwunden ist, bevor eine Erholung einsetzen kann.











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