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Millionen-Diebstahl: US-Krypto-Skandal um John Daghita

Ein mutmaßlicher Krypto-Diebstahl in Höhe von 40 Millionen USD erschüttert die USA. John Daghita, Sohn eines Regierungsauftragnehmers, soll durch Insider-Zugang zu sensiblen Wallets zahlreiche Gelder abgezweigt haben. Ermittlungen zu Sicherheitslücken und möglichen Folgeschäden laufen.

Millionen-Diebstahl: US-Krypto-Skandal um John Daghita

Ein erheblicher Krypto-Diebstahl in den USA sorgt für Aufsehen. John Daghita, auch unter dem Namen „Lick“ bekannt, wird beschuldigt, über 40 Millionen USD aus von Behörden beschlagnahmten Wallets entwendet zu haben.

Der Vorfall steht im Zusammenhang mit Daghitas Vater, der als Geschäftsführer von CMDSS, einem IT-Dienstleister aus Virginia, tätig ist. Im Jahr 2024 erhielt das Unternehmen den Auftrag, dem US Marshals Service (USMS) bei der Verwaltung und dem Verkauf von beschlagnahmten Krypto-Vermögenswerten zu unterstützen.

Insider-Zugang und erheblicher Krypto-Diebstahl

Der Diebstahl könnte durch Daghitas Zugang zu privaten Krypto-Adressen, bedingt durch die Tätigkeit seines Vaters bei CMDSS, ermöglicht worden sein. Krypto-Ermittler ZachXBT hat nach eigenen Angaben mindestens 23 Millionen USD auf eine einzige Wallet zurückverfolgt, die mit weiteren Diebstählen im Gesamtwert von über 90 Millionen USD in Verbindung steht, die sowohl im Jahr 2024 als auch Ende 2025 stattfanden. Dies erinnert an die Auswirkungen der Cyberkriminalität, bei denen über 35 Millionen Dollar in Krypto gewaschen wurden.

In Reaktion auf den sich ausbreitenden Skandal hat CMDSS seine Profile auf X (ehemals Twitter) und LinkedIn gelöscht und sämtliche Informationen über das Team sowie die Mitarbeiter von der Unternehmenswebsite entfernt.

Fokus auf Insider-Risiken und Sicherheitslücken bei Regierungsverträgen

CMDSS ist kein unbedeutender Anbieter im Bereich der IT-Dienstleistungen für die Regierung. Das Unternehmen hatte über Jahre hinweg Verträge mit dem Verteidigungsministerium und dem Justizministerium. Dies wirft ernsthafte Bedenken auf, inwieweit Daghita möglicherweise bereits vor dem Skandal Zugang zu sensiblen Daten oder Vermögenswerten hatte. Analysten fordern zügige Prüfungen und mehr Transparenz, um das tatsächliche Ausmaß möglicher Verluste besser einschätzen zu können.

Dieser Vorfall verdeutlicht erneut eine gravierende Schwachstelle in der Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten, selbst in von Regierungen genehmigten Modellen. Trotz moderner Aufsicht bleiben persönliche Kontakte und Insider-Zugänge erhebliche Risiken. Zudem stellt sich die Frage, ob Bitcoin-ATMs ein Regulierungsschlag droht nach 333 Millionen USD Betrug.

Die Ermittler setzen ihre Untersuchungen sowohl zu technischen als auch zu organisatorischen Aspekten des mutmaßlichen Diebstahls fort. Die Behörden überprüfen derzeit die Arbeitsweise von CMDSS und versuchen zu klären, wie die Regierungsverträge des Unternehmens möglicherweise ungewollt den Zugriff auf wertvolle Krypto-Gelder ermöglicht haben.

John Daghita steht nun im Mittelpunkt eines der prominentesten Diebstähle von staatlich verwalteten Krypto-Vermögenswerten der letzten Zeit. In diesem Zusammenhang ist auch die Nachricht über das Pi Network, das Auszahlungen nach 4,4 Millionen Pi-Coins Betrug aussetzt, von Bedeutung.

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