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Warum der Bitcoin-Kurs noch nicht am maximalen Schmerzpunkt für Anleger ist

Der Bitcoin-Kurs ist im Februar um 15 % gefallen, während Unsicherheiten über eine Erholung bestehen bleiben. Analysten warnen, dass die echte Kapitulation der Anleger noch bevorsteht, und geopolitische Spannungen könnten die Volatilität weiter anheizen.

Warum der Bitcoin-Kurs noch nicht am maximalen Schmerzpunkt für Anleger ist

Der Bitcoin-Kurs hat den Februar mit einem Rückgang von nahezu 15 Prozent abgeschlossen. Viele Anleger setzen auf eine mögliche Erholung im März. Historische Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Verluste der Investoren noch nicht ihren Höhepunkt erreicht haben. Krypto-Stimmung bricht im Februar ein.

Erfahrene Marktanalysten weisen darauf hin, dass die gegenwärtigen Bedingungen Chancen bieten, Bitcoin zu einem günstigeren Preis zu erwerben. Dennoch steigen die Risiken, da sich die geopolitischen Spannungen im März weiter zuspitzen.

Drei Indikatoren für einen möglichen Bitcoin-Boden im März

Analysen von Alphractal zeigen, dass das Sharpe-Verhältnis von Bitcoin auf Werte gefallen ist, die bereits in früheren Zyklus-Tiefs beobachtet wurden. Das Sharpe-Verhältnis ist ein entscheidender Indikator, der den risikobereinigten Ertrag einer Investition misst, auch im Fall von Bitcoin.

Ein Rückgang dieses Wertes deutet darauf hin, dass Investoren Bitcoin mit einem geringeren Risiko als zuvor erwerben können. Historische Zyklen aus den Jahren 2019 und 2020 zeigen jedoch, dass dieser Indikator eine Zeit lang auf einem niedrigen Niveau verharrte, bevor er wieder anstieg.

„Der Kauf von BTC zu diesem Zeitpunkt bedeutet, dass man mit mittlerem Risiko investiert, jedoch zu besseren Konditionen als die meisten, die in den letzten sechs Monaten gekauft haben“, erklärte Joao Wedson, Gründer von Alphractal.

Wedson empfiehlt, dass Investoren Geduld bewahren und abwarten sollten, bis das jährliche Sharpe-Verhältnis mindestens fünf bis sieben Mal auf dem Chart sichtbar wird. In dieser Phase könnte der Bitcoin-Kurs weiter fallen.

Prognosen für den Bitcoin-Kurs

Es wird erwartet, dass Bitcoin in den Bereich zwischen 48.000 und 52.000 USD fallen könnte. Wedson hält dieses Szenario für sehr wahrscheinlich, da ähnliche Entwicklungen in der Vergangenheit bereits aufgetreten sind. Er sieht dies zudem als eine gute Gelegenheit, um BTC zu akkumulieren. 100.000-USD-Marke für Bitcoin noch möglich?

Der Analyst Axel Adler Jr. von CryptoQuant unterstützt diese Einschätzung. Er berichtet, dass das Verhältnis der nicht realisierten Verluste bei Bitcoin über 39 Prozent liegt, was bedeutet, dass die Mehrheit der Investoren derzeit Verluste erleidet.

Dieses Niveau stellt jedoch noch keine vollständige Kapitulation dar, was darauf hindeutet, dass weiterer Druck möglich ist. Mehr Investoren könnten in tiefere Verluste geraten und aus Panik verkaufen. Historische Daten zeigen, dass dieses Verhältnis in früheren Zyklen über 60 Prozent lag, wenn Bitcoin seinen Tiefpunkt erreichte.

„Es gibt noch Spielraum, bevor wir eine vollständige Kapitulation sehen“, so Axel Adler Jr.

Marktveränderungen und geopolitische Spannungen

Zusätzlich weist Analyst CW darauf hin, dass das Verhältnis der Wale an den Börsen ein neues Allzeithoch erreicht hat. Der Rückgang hat viele Kleinanleger aus dem Markt gedrängt, sodass nun vor allem große und erfahrene Akteure aktiv sind. Beobachte den Rückgang: Bitcoin-Coinbase-Premium auf Rekordtief.

Ein starker Anstieg dieses Verhältnisses deutet im Vergleich zur Vergangenheit darauf hin, dass der Kurs sich einem Boden nähert und Wale die Kapitalströme dominieren.

Die Kombination dieser drei Beobachtungen könnte darauf hindeuten, dass der Markt im März einen Boden bilden könnte. Für Kleinanleger bleibt die Situation jedoch herausfordernd.

Insbesondere die neuen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran erschweren die Vorhersagbarkeit der Kursschwankungen auf dem Markt erheblich.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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