Arthur Hayes fordert Iran heraus: Zeigen Sie Bitcoin, sonst bleibt es Inszenierung der IRGC

Arthur Hayes fordert Iran auf, konkrete Bitcoin-Transaktionen für die geforderten Krypto-Gebühren von Öltankern zu beweisen. Ohne Nachweise bleibt die Forderung für viele Experten eine bloße Inszenierung der IRGC.

Arthur Hayes fordert Iran heraus: Zeigen Sie Bitcoin, sonst bleibt es Inszenierung der IRGC

Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, äußert öffentliche Bedenken hinsichtlich der Berichte, wonach der Iran Bitcoin (BTC)-Zahlungen von Öltankern verlangt, die die Straße von Hormus passieren. Er fordert, dass die iranischen Behörden Beweise für solche Transaktionen vorlegen, andernfalls könnte es sich lediglich um eine Täuschung handeln.

Die Diskussion über die Krypto-Gebühren des Iran wurde durch einen Bericht angestoßen, in dem Hamid Hosseini, Sprecher der Iranischen Exportvereinigung für Öl, Gas und petrochemische Produkte, erklärte, dass beladene Tanker ihre Frachtangaben per E-Mail an die iranischen Behörden übermitteln müssen. Daraufhin erhalten sie eine Gebührenberechnung von etwa 1 USD pro Fass Öl an Bord.

Die Zahlung muss in Kryptowährung oder in chinesischen Yuan erfolgen, wobei BTC ausdrücklich als akzeptierte Zahlungsmethode genannt wird. Voll beladene Supertanker könnten Gebühren von bis zu 2 Millionen USD zahlen müssen, was derzeit etwa 281 BTC entspricht. Die Zahlungsfrist soll nur wenige Sekunden betragen, was die Nachverfolgbarkeit der Transaktionen erschwert und es schwierig macht, Gelder unter westlichen Sanktionen zu beschlagnahmen.

Überwachung durch die IRGC

Die Einhaltung dieser Regelungen wird von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) überwacht. Tanker, die sich nicht an die Vorgaben halten, riskieren, dass ihnen die Durchfahrt verweigert wird. Hayes reagierte auf X mit einer klaren Herausforderung:

„Ich glaube erst, dass Iran eine Gebühr in BTC erhebt, wenn ich eine Transaktion sehe, die mit der Zahlung für einen bestimmten Tanker verbunden ist. Ansonsten trollt die IRGC einfach das westliche, schmutzige Fiat-Finanzsystem.”

Blockierte Straße und Skepsis

Trotz einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran zeigen Schifffahrtsdaten nur wenige Tankerbewegungen. Laut Berichten des Analyseunternehmens Kpler hat seit Inkrafttreten der Waffenruhe kein Öl- oder Gastanker die Meerenge passiert. Hunderte Schiffe warten weiterhin, und auf der Wasserstraße, die normalerweise rund 135 Schiffe pro Tag abfertigt, herrschen massive Einschränkungen.

Frühere Berichte von Bloomberg zeigen, dass einige Schiffe vor der Waffenruhe Gebühren in Yuan oder Stablecoins wie Tether (USDT) für die Durchfahrt mit IRGC-Begleitung bezahlt hatten. Allerdings wurden bislang keine BTC-Zahlungen eindeutig auf der Blockchain nachgewiesen.

Geopolitische Provokationen

Auch bekannte Accounts äußern Zweifel und führen „geopolitisches Shitposting” als Grund an, warum die Berichterstattung innerhalb kurzer Zeit von BTC-Gebühren auf Zahlungen in jeder Kryptowährung oder Yuan ausgeweitet wurde. Ein Mossad-naher Kommentar-Account wies zudem darauf hin, dass Iran angeblich auch das mit US-Präsident Trump verbundene USD1-Token als Zahlungsmittel akzeptiere, was als gezielte geopolitische Provokation interpretiert werden könnte.

Marktreaktion und Ausblick

Nach den ersten Meldungen legte BTC um etwa 5% zu, was darauf hindeutet, dass die Märkte die Neuigkeiten als bullisches Signal für eine breitere Akzeptanz deuten. Die EU hat jedoch klar gemacht, dass die Freiheit der Schifffahrt ohne jegliche Form von Zahlung oder Gebühr gewährleistet sein muss.

Falls eine eindeutig auf der Blockchain nachweisbare Transaktion auftaucht, die BTC mit der Maut für einen bestimmten Tanker verbindet, könnte dies als einer der größten realen staatlichen Einsätze von Bitcoin als Zahlungsmittel für Energielieferungen angesehen werden. Bis zu einem solchen Nachweis bleiben Hayes und viele Mitglieder der Krypto-Community jedoch skeptisch.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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