Bitcoin bewegt sich am Mittwoch stabil im Bereich von 68.000 USD, während die Märkte sich auf eine bedeutende Ansprache von US-Präsident Trump zum Iran-Konflikt vorbereiten. Berichten zufolge könnte Trump in seiner Rede andeuten, dass der Konflikt in naher Zukunft beendet werden könnte und die jüngsten Maßnahmen als strategischen Erfolg gewertet werden.
Dennoch zeigen die Intraday-Daten von Bitcoin, dass trotz des sich verbreitenden Narrativs eines bevorstehenden Kriegsendes eine eher zurückhaltende Marktstimmung vorherrscht.
Verkäufe überwiegen bei Rallyes
Der Cumulative Volume Delta (CVD) verdeutlicht einen klaren Trend: Über den Großteil des Tages hatten Verkäufer die Oberhand.
Nach einem anfänglichen Anstieg fiel der CVD kontinuierlich in den negativen Bereich, was darauf hinweist, dass mehr Verkaufsaufträge als Kaufaufträge getätigt wurden. Trader nutzten die Kursstärke, um Positionen zu schließen, anstatt neue aufzubauen.
Selbst bei kleineren Erholungen blieb der Verkaufsdruck bestehen, was auf eine schwache Überzeugung für steigende Kurse hinweist.
Hohe Volumina bestätigen die Distribution
Das On-Balance Volume (OBV) zeigt ein ähnliches Bild.
Während der Bitcoin-Kurs über weite Strecken der Handelssitzung seitwärts tendierte, sank das OBV. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass das Volumen eher aus dem Vermögenswert abfloss als hinein.
Mit anderen Worten, der Markt akkumulierte Bitcoin nicht, sondern verteilte ihn leise weiter. Verkäufer überwogen während der gesamten Sitzung die Käufer.
Vorsichtige Käufe am Ende des Tages
Der Chaikin Money Flow (CMF) fügt eine weitere Dimension hinzu.
Gegen Ende des Tages wechselte der Indikator leicht ins Positive, was darauf hindeutet, dass einige Käufer in den letzten Stunden aktiv wurden. Diese Bewegung war jedoch gering und uneinheitlich.
Dies spricht für Käuferaktivitäten bei Kursrückgängen, jedoch nicht für eine starke oder nachhaltige Nachfrage.
Markt zeigt Bereitschaft, bleibt jedoch zurückhaltend
Insgesamt deuten die Daten auf eine vorsichtige Marktpositionierung hin.
Aktuell preist Bitcoin die Möglichkeit einer Deeskalation ein. Dennoch setzen Trader nicht stark auf einen Ausbruch. Viele verkaufen in Stärke und warten auf weitere Bestätigungen.
Dieses Verhalten entspricht einem typischen „Sell the News”-Szenario.
Narrativ bereits eingepreist, Vertrauen fehlt
Sollte US-Präsident Trump ein baldiges Ende des Konflikts bestätigen, könnten die Märkte zunächst positiv reagieren. Allerdings zeigen die Daten zu den Bitcoin-Flüssen, dass diese Erwartung bereits größtenteils eingepreist ist.
Der Markt verfolgt das Narrativ derzeit nicht aktiv, sondern bereitet sich vorsichtig darauf vor.
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Bildquelle: ai-generated-gemini











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