Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, hat ein klares Ultimatum formuliert: Die Krypto-Industrie hat ihre Verpflichtungen erfüllt – nun sind die Banken gefordert!
David Sacks, der Krypto- und KI-Beauftragte des Weißen Hauses, hat Patrick Witt für seine Rolle in den Verhandlungen zwischen der Bankenwelt und der Krypto-Branche gelobt.
Die Krypto-Industrie hat signifikante Zugeständnisse in Bezug auf die Renditen von Stablecoins gemacht. Garlinghouse fordert die Banken auf, in gutem Glauben auf die Angebote der Krypto-Seite zu reagieren.
Verhandlungen über Krypto-Gesetzgebung erreichen kritischen Punkt
Die Diskussionen über die US-Krypto-Gesetzgebung haben einen entscheidenden Punkt erreicht. Sacks hebt die Fortschritte hervor und betont, dass die Krypto-Industrie ihren Teil erfüllt hat. Jetzt sei es an den Banken, nachzuziehen. Garlinghouse verstärkt diese Botschaft.
Sacks äußerte in einem Beitrag auf X seine Anerkennung für Patrick Witt, der die Verhandlungen zwischen den Banken und der Krypto-Industrie im Weißen Haus koordiniert. „Niemand arbeitet härter daran, die Marktstruktur-Gesetzgebung voranzubringen“, so Sacks.
Ein zentraler Punkt seiner Aussage war: „Die Krypto-Branche hat bei den Renditen von Stablecoins erhebliche Zugeständnisse gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Banken dies erwidern.“ US-Banken im Widerstand: Risiken durch neue Krypto-Lizenzvergaben
Streitpunkt: Zinsen für Stablecoins
Das Hauptstreitthema dreht sich um die Frage, ob Stablecoins Zinsen oder zinsähnliche Erträge an ihre Nutzer ausschütten dürfen. Banken betrachten dies als direkte Bedrohung für ihre Einlagengeschäfte und haben sich vehement dagegen ausgesprochen. Anscheinend hat die Krypto-Industrie jedoch teilweise nachgegeben.
Ein interessanter Fakt: Der GENIUS Act, das geplante Gesetz zu Stablecoins, steht genau an dieser Frage auf der Kippe. Banken möchten verhindern, dass Stablecoins wie RLUSD oder USDC als Alternativen zu traditionellen Sparkonten fungieren!
Garlinghouse sendet klare Botschaft an Banken
Brad Garlinghouse reagierte auf die Äußerungen von Sacks mit einer deutlichen Botschaft an die Banken: „Die Tür zu einem Deal steht weit offen. Die Banken müssen nur in gutem Glauben hindurchgehen.“
Diese diplomatische, jedoch unmissverständliche Formulierung macht deutlich: Die Verantwortung liegt nun bei den traditionellen Finanzinstituten. Die Krypto-Seite hat sich bewegt, und wer den Deal platzen lässt, trägt die Konsequenzen.
Garlinghouse hatte bereits in einem Interview mit Fox Business betont, dass er eine 80-prozentige Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung des Clarity Act bis Ende April sieht. Dabei wurden die Stablecoin-Renditen als das größte Hindernis identifiziert.
Krypto-Industrie unterstützt das Weiße Haus
Im Hintergrund: Ein anonymer Insider aus den Bankenverhandlungen hatte anscheinend kritische Kommentare über die Vermittlungsrolle des Weißen Hauses durchblicken lassen. Die Krypto-Branche reagierte einheitlich und stellte sich hinter Patrick Witt sowie die Biden-Administration.
Die Fox-Business-Reporterin Eleanor Terrett berichtete, dass zahlreiche Vertreter der Krypto-Branche zur Verteidigung eilten. Ein Insider aus dem Bankenbereich bestätigte, dass die Spannungen real sind, jedoch die Gespräche fortgesetzt werden.
Was auf dem Spiel steht
Die Marktstruktur-Gesetzgebung würde endlich klären, welche digitalen Vermögenswerte als Wertpapiere und welche als Rohstoffe eingestuft werden. Für Ripple und XRP könnte dies einen historischen Wendepunkt darstellen, insbesondere nach dem langwierigen Rechtsstreit mit der SEC. In Deutschland: Ripple plant 1 Mrd. USD XRP-Freigabe ab 2026
Aber auch für Stablecoins wie RLUSD, USDC und Tether steht viel auf dem Spiel. Sollte der GENIUS Act mit einem Verbot von Stablecoin-Renditen verabschiedet werden, wäre das ein Sieg für die Banken. Ein Kompromiss, der zumindest eingeschränkte Renditen erlaubt, könnte der Krypto-Industrie jedoch einen Fuß in die Tür stellen.
Die Botschaft von Sacks und Garlinghouse ist eindeutig: Die Krypto-Seite hat ihren guten Willen unter Beweis gestellt. Jetzt liegt es an den Banken, ob ein Deal zustande kommt oder ob sie als Blockierer dastehen.
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Bildquelle: ai-generated-gemini











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