Stablecoins bewegen mehr Geld als das US-Finanzsystem

Im Februar 2026 erreicht das monatliche Transaktionsvolumen von Stablecoins 7,2 Billionen USD und übertrifft damit erstmals das ACH-Netzwerk. Das Wachstum spiegelt die zunehmende Bedeutung von Stablecoins in B2B-Zahlungen und grenzüberschreitenden Transaktionen wider.

Stablecoins bewegen mehr Geld als das US-Finanzsystem

Im Februar 2026 erreichte das monatliche Transaktionsvolumen von Stablecoins mit insgesamt 7,2 Billionen USD einen neuen Rekord und übertraf damit erstmals das Volumen des Automated Clearing House (ACH) Netzwerks, das bei 6,8 Billionen USD lag.

Das ACH ist ein in den Vereinigten Staaten weit verbreitetes elektronisches Zahlungsnetzwerk, das direkte Überweisungen zwischen Bankkonten ermöglicht und die gängigste Infrastruktur für elektronische Geldtransfers im Land darstellt.

Dieser Meilenstein verdeutlicht die enorme Bedeutung der Krypto-Zahlungsinfrastrukturen in der heutigen Finanzlandschaft. Der Anstieg im Februar war jedoch nicht einmalig.

Nach Angaben von Artemis stieg das Stablecoin-Volumen im März weiter an und erreichte 7,5 Billionen USD, was dem ACH-Volumen im gleichen Zeitraum entsprach.

Der Markt für Stablecoins zeigt ebenfalls ein starkes Wachstum. Daten von DefiLlama belegen, dass die Marktkapitalisierung erstmals 316,7 Milliarden USD überschritt und somit ein neues Allzeithoch erreichte.

Dominanz der Stablecoins im ersten Quartal 2026

Ein aktueller Bericht hebt hervor, dass Stablecoins im ersten Quartal 2026 die Kryptomärkte dominierten. Ihr Anteil am gesamten Handelsvolumen betrug 75 %, was den höchsten Anteil bisher darstellt.

Insgesamt überstieg das Transaktionsvolumen im Quartal 28 Billionen USD, was ebenfalls ein neues Allzeithoch darstellt. Laut CEX.IO spielte automatisierter Handel eine entscheidende Rolle, da Handelsbots für 76 % des Volumens verantwortlich waren, der höchste Anteil seit zwei Jahren.

„Das erste Quartal 2026 macht den Vergleich zu 2022 schwer zu ignorieren. Die Dominanz der Stablecoins nimmt stark zu, Kapital wird defensiv umgeschichtet, USDT und USDC entwickeln sich unterschiedlich, die Automatisierung steigt an und Retail zieht sich zurück — diese Muster tauchten bereits Mitte 2022 gemeinsam auf, und sie zeigen sich jetzt wieder. Sollten übergeordnete bärische Bedingungen im Laufe des Jahres anhalten, könnten Stablecoins in den kommenden Quartalen weiter an Nachfrage und Dominanz gewinnen“, so der Bericht.

Das steigende Volumen reflektiert nicht nur spekulative Aktivitäten, sondern zeigt auch die zunehmende Nutzung dieser Vermögenswerte in realwirtschaftlichen Anwendungen, insbesondere im Bereich von B2B-Zahlungen, grenzüberschreitenden Transaktionen und anderen finanziellen Aktivitäten.

Bildquelle: ai-generated-gemini

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