Ausländisches Kapital fließt in US-Märkte, Iran schließt erneut die Straße von Hormus

Ausländische Investoren haben 2025 mit 1,55 Billionen USD in US-Vermögenswerte investiert, während der Iran die Straße von Hormus erneut schließt. Diese Entwicklungen zeigen die Spannungen zwischen Kapitalzuflüssen und geopolitischen Risiken, die die globalen Märkte beeinflussen.

Ausländisches Kapital fließt in US-Märkte, Iran schließt erneut die Straße von Hormus

Ausländische Investoren haben im Jahr 2025 einen Rekordbetrag von 1,55 Billionen USD in US-Finanzvermögenswerte investiert.

Am 21. April erklärte der Iran erneut die Straße von Hormus für geschlossen.

Die gescheiterten Gespräche zwischen den USA und dem Iran könnten den geplanten Gipfel zwischen den USA und China verzögern.

Nach Angaben des US-Finanzministeriums haben ausländische Investoren im Jahr 2025 einen Rekordwert von 1,55 Billionen USD in US-Finanzvermögen investiert. Dieser Wert blieb stabil, während der Iran am 21. April erneut die Schließung der Straße von Hormus verkündete.

Der Gegensatz zwischen den steigenden Kapitalzuflüssen und der sich zuspitzenden Situation im Nahen Osten verdeutlicht zwei Kräfte, die die globalen Märkte in unterschiedliche Richtungen bewegen.

Rekord-Kapitalzuflüsse trotz geopolitischer Risiken

Im Jahr 2026 gab es bisher nur neun Tage, an denen US-Aktien, der US-Dollar und Anleihen gleichzeitig gefallen sind. Dies könnte dazu führen, dass dieses Jahr den niedrigsten Jahreswert seit 11 Jahren erreicht.

Im Vergleich dazu gab es in den 1990er Jahren durchschnittlich 30 bis 60 solcher Tage pro Jahr, wobei 1994 mit 62 Tagen der Höchstwert erreicht wurde. Zudem haben die ausländischen Bestände an US-Aktien mit fast 21 Billionen USD ein Allzeithoch erreicht.

Diese Daten belegen, dass globales Kapital die USA weiterhin als sicheren Hafen betrachtet, trotz der zunehmenden Konflikte in anderen Regionen.

Iran schließt erneut die Straße von Hormus

Die halboffizielle Nachrichtenagentur Tasnim, die mit den Islamischen Revolutionsgarden verbunden ist, berichtete, dass die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Die Agentur verwies auf einen aktuellen Angriff sowie auf laufende US-Beschlagnahmungen von Schiffen, die mit dem Iran in Verbindung stehen, darunter der Tanker M/T Tifani.

Normalerweise werden durch die Straße von Hormus etwa 21 Millionen Barrel Öl pro Tag transportiert, was rund 20 % des globalen Ölangebots entspricht. Die Schließung hat bereits zur Ausrufung von Force Majeure und zu einem Anstieg des Brent-Ölpreises in Richtung 95 USD je Barrel geführt.

Teheran erklärte, dass das Verbot bestehen bleibt, bis Garantien für die Aufhebung der US-Seeblockade vorliegen.

Gescheiterte Gespräche erhöhen Druck auf US-China-Gipfel

Die erneute Schließung der Straße von Hormus folgt auf gescheiterte Friedensgespräche in Islamabad. Nach 21 Stunden Verhandlungen teilte Vizepräsident JD Vance mit, dass der Iran die US-Bedingungen zu seinem Atomprogramm und der Schifffahrtsstraße abgelehnt habe.

AgResource warnte, dass das diplomatische Scheitern den anvisierten US-China-Gipfel Mitte Mai verzögern könnte.

„Ein mögliches Scheitern der US-Iran Friedensgespräche in Pakistan könnte den US-China-Gipfel Mitte Mai verzögern… Das Unternehmen [AgResource] sagt, chinesische Sojaexporte werden bald nachlassen, was zu einer Pause im US-Handel führt. Neue chinesische Käufe könnten den Soja-Terminmarkt aber wieder antreiben. Der Sojabohnenpreis liegt derzeit um 0,5 % höher bei rund 11,88 USD je Scheffel”, berichtete Deaton unter Berufung auf AgResource.

China ist stark auf den Öltransport durch die Straße von Hormus angewiesen und setzt sich für regionale Stabilität ein. Angesichts des fragilen, zweiwöchigen Waffenstillstands, der um den 22. April ausläuft, haben die Märkte nur ein kleines Zeitfenster, bis sich die Lage erneut zuspitzen könnte.

Bildquelle: ai-generated-gemini

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