„Ein Preisrückgang von etwa 15 % im Juni drückte auf die Margen der Miner“, erklärte Galaxy Research.
Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit hat einen signifikanten Rückgang von 10,09 % erfahren, was den zweitgrößten Rückgang im Jahr 2026 darstellt. Diese Anpassung trat bei Block 953.568 ein und ist die elftgrößte Abwärtsanpassung in der Geschichte des Bitcoin-Netzwerks.
Der Rückgang der Mining-Schwierigkeit ist eine direkte Folge des Preisverfalls im Juni, als der Bitcoin-Kurs unter 60.000 USD fiel. Dieser Preisrückgang belastete die Margen der Miner erheblich, was dazu führte, dass viele von ihnen ihre Rechenleistung verringerten oder ganz abschalteten.
Ursachen für den Rückgang der Mining-Schwierigkeit
Die Mining-Schwierigkeit fiel von 138,9 Billionen auf 124,9 Billionen. Bitcoin passt seine Mining-Schwierigkeit alle 2.016 Blöcke an, um die Blockzeiten bei etwa zehn Minuten zu halten. Wenn Miner ihre Maschinen abschalten, sinkt die Schwierigkeit, um das Netzwerk wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Dies ist bereits die dritte bedeutende Senkung der Mining-Schwierigkeit in diesem Jahr. Zuvor gab es im Februar und März Rückgänge von 11,16 % und 7,76 %. Der aktuelle Rückgang fand in einem allgemein negativen Marktumfeld für Bitcoin statt.
Marktentwicklung und Miner-Reaktionen
Im laufenden Monat erlebte Bitcoin einen deutlichen Kursrückgang. Der Kurs fiel in der vergangenen Woche unter 60.000 USD, erholte sich jedoch auf über 64.000 USD, während die Marktteilnehmer auf mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran warteten.
Der Verkaufsdruck führte dazu, dass der Hashpreis, ein Maß für die täglichen Einnahmen der Miner, unter 30 USD pro Petahash pro Sekunde fiel.
„Dieser Wert ist für Miner wichtig, da er viele Standorte näher an den oder sogar unter den Brutto-Breakeven-Punkt drückt“, stellte TheEnergyMag fest.
Strategien der Miner und Einfluss von KI
Ein Teil der Entwicklung ist auf wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen. Zudem verlagern einige Miner ihre Stromkapazitäten vom Bitcoin-Mining hin zu Künstlicher Intelligenz (KI) und High-Performance-Computing (HPC).
„Mehrere börsennotierte Miner nehmen Mining-Anlagen vom Netz oder bremsen ihr Wachstum, um Standorte für vertraglich vereinbarte KI/HPC-Nutzung umzurüsten“, ergänzte der Blog.
Zusätzlich könnte die Situation in Texas zur Volatilität beigetragen haben. Die Four-Coincident-Peak-(4CP)-Saison begann im Juni, was große Stromnutzer im ERCOT-Gebiet dazu veranlasst, während der vier Spitzenzeiten im Sommer ihren Betrieb zu reduzieren.
„Für Bitcoin-Miner schafft der 4CP-Mechanismus einen starken Anreiz, während potenzieller Spitzenstunden den Betrieb zu reduzieren“, erklärte TheEnergyMag.
Auswirkungen auf die Miner und Ausblick
Die gesunkene Mining-Schwierigkeit bringt den aktiven Minern eine gewisse Entlastung, da in der kommenden Zweiwochen-Epoche jeder Block weniger Rechenleistung für das Mining benötigt. Dies bedeutet, dass die Betreiber, die online geblieben sind, nun mehr Bitcoin pro eingesetzter Hashrate-Einheit verdienen können.
Die Entwicklungen im Bitcoin-Mining und die Anpassungen der Miner werden weiterhin genau beobachtet, da sie entscheidend für die zukünftige Stabilität und Rentabilität des Netzwerks sind.
Quellen: de.beincrypto
Bildquelle: KI generiert











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