CFTC untersucht verdächtige Ölgeschäfte vor US-Präsident Trumps Iran-Beiträgen

Die CFTC untersucht verdächtige Ölgeschäfte, die kurz vor Trumps Iran-Ankündigungen getätigt wurden. Demokratische Senatoren fordern Transparenz, nachdem Trader Millionen auf fallende Preise setzten.

CFTC untersucht verdächtige Ölgeschäfte vor US-Präsident Trumps Iran-Beiträgen

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat Berichten zufolge eine Untersuchung zu verdächtigen Handelsaktivitäten im Öl-Futures-Markt eingeleitet. Diese Aktivitäten fanden nur wenige Minuten vor den Beiträgen von US-Präsident Donald Trump auf Truth Social statt, in denen er über Deeskalationsgespräche mit dem Iran informierte.

Die Untersuchung wurde durch anhaltenden Druck von demokratischen Abgeordneten angestoßen, die auf ungewöhnliche Bewegungen an den Rohölmärkten in Verbindung mit den Ankündigungen des Präsidenten hingewiesen hatten.

Hochriskante Investitionen vor Trumps Beiträgen

Am 23. März investierten Trader zwischen 500 und 580 Millionen USD in Brent- und WTI-Rohöl-Futures-Kontrakte, und zwar zwischen 6:49 und 6:50 Uhr ET. Dies geschah etwa 15 Minuten bevor Trump auf Truth Social über produktive Gespräche mit dem Iran zur Deeskalation berichtete.

Nach diesen Beiträgen fielen die Ölpreise deutlich, was den Tradern, die auf einen Preisrückgang gesetzt hatten, erhebliche Gewinne einbrachte. Laut CBS News lag das Handelsvolumen in dieser Stunde etwa neunmal höher als der Durchschnitt zu dieser Tageszeit. Es gab jedoch keine öffentlichen Nachrichten oder Ereignisse, die diese plötzliche Zunahme erklären könnten.

„Ist das der am besten getimte Handel des Jahres 2026?”, fragten Analysten vom Kobessi Letter damals.

Wiederholte Muster und politische Reaktionen

Ein ähnliches Muster wurde am 7. April beobachtet, als Trader etwa 950 Millionen USD auf fallende Ölpreise setzten, nur wenige Stunden bevor Trump eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran ankündigte. Nach dieser Ankündigung fielen die Ölpreise um etwa 15 %.

Die Senatorinnen Elizabeth Warren und Sheldon Whitehouse richteten am 9. April einen formellen Brief an den Vorsitzenden der CFTC, Michael Selig, in dem sie ein „wiederkehrendes Problem” mit möglichem Missbrauch vertraulicher Regierungsinformationen gemäß dem Commodity Exchange Act ansprachen.

Zusätzlich forderte Abgeordneter Ritchie Torres eine umfassende Prüfung der Handelsaktivitäten durch die Securities and Exchange Commission (SEC) sowie die CFTC im Zusammenhang mit beiden Ankündigungen.

Reaktionen aus dem Weißen Haus und Ausblick

Das Weiße Haus wies jegliche Beteiligung an diesen Handelsaktivitäten zurück. Sprecher Kush Desai bezeichnete die Vorwürfe des Insiderhandels seitens der Regierung als „haltlos und unverantwortlich”.

Die CFTC verfügt über Instrumente zur Überwachung der Futures-Märkte und kann Handelsdaten durch Vorladungen anfordern. Allerdings benötigen solche Untersuchungen in der Regel mehrere Wochen oder Monate, um zu öffentlichen Ergebnissen zu gelangen.

Bisher wurden keine Anklagen erhoben, und es sind keine spezifischen Trader bekannt, die in die Untersuchung involviert sind.

Die Ölpreise bleiben angesichts wechselnder Signale im US-Iran-Konflikt volatil. Zukünftige Ankündigungen aus dem Weißen Haus könnten daher erneut zu einer genaueren Beobachtung der Handelsmuster vor den entsprechenden Veröffentlichungen führen.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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