Elon Musk muss 1,5 Millionen USD Strafzahlung im Twitter-SEC-Verfahren leisten.

Ein Bundesrichter hat die Einigung zwischen Elon Musk und der SEC über eine Strafe von 1,5 Millionen USD genehmigt. Die Strafe resultiert aus Musks verspäteter Offenlegung seiner Twitter-Aktienkäufe, die ihm signifikante Gewinne einbrachten.

Richter genehmigt 1,5 Millionen USD Strafe für Elon Musk im Twitter-SEC-Fall

„Die höchste Strafe, die die SEC jemals für einen eigenständigen Verstoß gegen Abschnitt 13(d) des Securities Exchange Act von 1934 verhängt hat.“

Diese Aussage der US-Börsenaufsicht SEC verdeutlicht die Bedeutung des kürzlich genehmigten Vergleichs zwischen Elon Musk und der Behörde. Ein Bundesrichter hat die Einigung über 1,5 Millionen USD genehmigt, die sich aus Musks verspäteter Meldung seiner Aktienkäufe bei Twitter im Jahr 2022 ergibt.

US-Bezirksrichterin Sparkle Sooknanan unterzeichnete die Einigung am 8. Juli, nachdem sie zuvor betont hatte, dass sie das Abkommen nicht ohne gründliche Prüfung akzeptieren würde. Die SEC hatte Musk im Januar 2025 verklagt, da er die 5%-Schwelle bei Twitter am 14. März 2022 überschritt, jedoch erst elf Tage später, am 24. März, seine Beteiligung offenlegte.

Hintergrund der SEC-Klage

Zu diesem Zeitpunkt hatte Musk bereits eine 9%-Beteiligung an Twitter aufgebaut. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 27%. Die SEC argumentiert, dass die Verzögerung Musk mindestens 150 Millionen USD an Einsparungen eingebracht habe. Im Februar wies Sooknanan Musks Versuch zurück, das Verfahren einzustellen.

Details zur Einigung

Bei einer Anhörung am 13. Mai stellte die Richterin die Frage, warum Musks widerruflicher Trust eine Strafe zahlen solle, die lediglich 1% der angeblichen Einsparungen ausmache. Im Juni verteidigte die SEC die Einigung als Ergebnis fast eines Jahres an Verhandlungen. Die Behörde bezeichnete die Strafe als die höchste, die jemals für einen solchen Verstoß verhängt wurde.

Auswirkungen auf Musk und seine Unternehmen

Musks Trust wird die Strafe zahlen, ohne die Vorwürfe zuzugeben oder zu bestreiten, und die Ansprüche gegen ihn persönlich wurden abgewiesen. Er muss keine der mutmaßlichen 150 Millionen USD abgeben. Diese Entscheidung stellt eine mildere Lösung dar als die Auseinandersetzung von 2018, als Musk und Tesla jeweils 20 Millionen USD zahlen mussten und er seinen Vorsitz im Aufsichtsrat verlor.

Mit dieser Genehmigung wird ein weiterer regulatorischer Streitpunkt im Zusammenhang mit der 44-Milliarden-USD-Übernahme von Twitter geklärt. Die Frage bleibt, wie die SEC in Zukunft die Meldefristen durchsetzen wird, nachdem sie eine Rückzahlung in Höhe von nur 1% akzeptiert hat. Währenddessen stehen Musks Unternehmen, einschließlich SpaceX und Tesla, weiterhin im Fokus der Investoren, insbesondere angesichts der aktuellen Aktien-Rallye und der Bitcoin-Treasury-Aktivitäten von SpaceX.


Quellen: de.beincrypto, stern

Bildquelle: KI generiert

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