FBI verfolgt flüchtigen Gefangenen nach 11-Millionen-Dollar-Diebstahl bei Charles Schwab, sagt Ex-Ripple-CTO

Ein ehemaliger Häftling entkommt nach dem Diebstahl von 11 Millionen USD bei Charles Schwab und kauft Goldmünzen. Das FBI sucht nach ihm und setzt eine Belohnung aus. Der Fall wirft Fragen zur Sicherheit im Finanzsektor auf.

Ripple Ex-CTO äußert sich: FBI jagt entkommenen Häftling nach 11-Millionen-USD-Diebstahl bei Charles Schwab

Die Reaktion auf den spektakulären Fall von Arthur Cofield, der am 26. Mai aus einem Bundesgefängnis in Georgia entkam, ist gemischt. David Schwartz, ehemaliger Chief Technology Officer von Ripple, äußerte auf X, dass er sich nicht entscheiden könne, ob er mehr überrascht oder beeindruckt sei.

Die Flucht und der Diebstahl

Der 34-jährige Cofield, der bereits wegen früherer Vergehen in Haft war, nutzte ein eingeschmuggeltes Handy, um 11 Millionen USD von einem Brokerage-Konto bei Charles Schwab zu stehlen. Nach seiner Flucht kaufte er mit dem gestohlenen Geld 6.106 Goldmünzen.

Hintergrund des Verbrechens

Cofield war bereits in Haft, als die Bundesanwaltschaft im Dezember 2020 neue Anklagen gegen ihn erhob. Er verbüßte eine Strafe wegen bewaffneten Raubes und musste sich zudem wegen versuchten Mordes verantworten. Um den Diebstahl durchzuführen, gab sich Cofield als Kunde von Charles Schwab aus, indem er die Identität eines anderen Nutzers stahl, der in den Gerichtsunterlagen als „S.K.” bezeichnet wird.

Die Vorgehensweise

  • Cofield erhielt von einem Komplizen den Führerschein und eine Stromrechnung des Opfers.
  • Mit diesen Dokumenten eröffnete er ein Girokonto auf den Namen des Opfers.
  • Charles Schwab überwies daraufhin 11 Millionen USD an einen Edelmetallhändler in Idaho.
  • Das Geld wurde verwendet, um 6.106 American Gold Eagle Münzen zu erwerben.
  • Eine Sicherheitsfirma transportierte die Münzen nach Atlanta, wo sie in eine Villa im Wert von 4 Millionen USD umgewandelt wurden.

Rechtliche Konsequenzen

Im Jahr 2024 wurde Cofield zu mehr als 11 Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen Identitätsdiebstahls und Verschwörung zum Betrug. Das Gericht ordnete an, dass er dem Opfer den finanziellen Schaden ersetzen muss.

Fahndung nach Cofield

Am Nachmittag des 26. Mai bemerkten die Behörden der Federal Correctional Institution in Jesup, dass Cofield nicht mehr im Mindest­sicherheitslager war. Das FBI hat eine Belohnung von bis zu 10.000 USD für Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Festnahme führen. Cofield gilt als bewaffnet und gefährlich.

Auswirkungen auf die Krypto-Community

Die Nachricht über diesen Vorfall verbreitete sich schnell in der Krypto-Community. Charles Schwab plant, im Krypto-Bereich Marktanteile zu gewinnen und steht im Wettbewerb mit digitalen Brokern. Ein Betrug in dieser Größenordnung lenkt die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen, insbesondere da Schwab bis 2027 die Krypto-Verwahrung ausbauen möchte.

Ob Cofield in naher Zukunft gefasst wird, bleibt abzuwarten. Der Fall verdeutlicht jedoch, wie leicht es ist, mit einem Handy und einer gestohlenen Identität große Summen zu bewegen.


Quellen: de.beincrypto

Bildquelle: KI generiert

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