Florida hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Regulierung von Stablecoins unternommen – die neue Gesetzgebung im Detail.
Der Senat von Florida hat ein Gesetz zur Schaffung eines eigenen Regelwerks für Stablecoins weiter vorangetrieben – die Senatsvorlage 314 wurde genehmigt.
Dieses Gesetz klassifiziert Zahlungs-Stablecoins als Geldwert, verpflichtet Emittenten zur Lizenzierung und legt strenge Anforderungen fest.
Die neue Regelung zur Stabilität von Coins zielt darauf ab, die lokale Aufsicht in Florida mit dem bundesweiten GENIUS Act in Einklang zu bringen, der im vergangenen Jahr verabschiedet wurde.
Die Abgeordneten in Florida haben ein Gesetz initiiert, das einen rechtlichen Rahmen für Stablecoins schaffen soll. Am 6. März hat der Senat von Florida den Senate Bill 314 angenommen, wodurch der Bundesstaat sich an die aktuellen nationalen Vorschriften anpassen und von diesem dynamisch wachsenden Sektor profitieren kann. ClarityAct verpasst Frist – Streit um Stablecoin-Renditen bremst
Floridas Stablecoin-Regulierung: Anpassung an den GENIUS-Act
Gemäß dem neuen Gesetz werden Zahlungs-Stablecoins als „Geldwert“ eingestuft. Dies bedeutet, dass digitale Token, die an Fiat-Währungen gekoppelt sind, unter das Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche bei Zahlungsdienstleistern in Florida fallen.
Das Gesetz schreibt vor, dass jede Institution, die Zahlungs-Stablecoins in Florida ausgeben möchte, eine Lizenz beim Finanzaufsichtsamt von Florida beantragen und erhalten muss.
Darüber hinaus beschränkt das Regelwerk die zulässigen Aktivitäten für lizenzierte Emittenten, um einen umfassenden Verbraucherschutz zu gewährleisten.
Es verlangt zudem transparente, qualitativ hochwertige Reserven und die strikte Einhaltung der Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung.
„Ein qualifizierter Herausgeber von Zahlungs-Stablecoins muss alle Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung im Rahmen des GENIUS Act gemäß Pub. L. Nr. 119-27 einhalten. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zu Wirtschaftssanktionen, Verhinderung der Geldwäsche, Identifizierung von Kunden und sorgfältige Prüfungen entsprechend dem Bank Secrecy Act“, erläutert der Gesetzentwurf aus Florida.
Florida stärkt damit seine Position als einer der kryptofreundlichsten Bundesstaaten der USA. Zudem werden von den Politikern des Bundesstaates auch Pläne für eine strategische Bitcoin-Reserve geprüft.
In diesem Kontext erwartet Sam Armes, Präsident der Florida Blockchain Business Association, dass Gouverneur Ron DeSantis das Gesetz innerhalb von 30 Tagen unterzeichnen wird.
Zusammenhang mit dem GENIUS Act
Diese Initiative steht in direktem Zusammenhang mit dem Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins Act (GENIUS Act). Bis Januar 2026: Lummis-Gesetz zur Klarheit im Krypto-Markt in den USA
US-Präsident Donald Trump hat das Gesetz im vergangenen Jahr in Kraft gesetzt und damit erstmals einen bundesweiten Rahmen für Stablecoins geschaffen, die an den US-Dollar gebunden sind.
Der Vorstoß für klare Regelungen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Stablecoins weltweit eine zunehmend bedeutende Rolle einnehmen.
Diese digitalen Vermögenswerte ermöglichen nahezu sofortige Transaktionen, günstigere Abwicklungen und reduzieren die Notwendigkeit von Zwischenhändlern, was klassischen Zahlungsnetzwerken Druck verleiht.
Diese Entwicklung hat sich im vergangenen Jahr beschleunigt, da große Finanzunternehmen, darunter Western Union, verstärkt in den Markt eingestiegen sind. Ihre wachsende Präsenz trägt dazu bei, dass Stablecoins im Finanzsektor weiter an Bedeutung gewinnen.
Infolgedessen gehören Stablecoins mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Segmenten der Krypto-Branche. Die Marktkapitalisierung in diesem Bereich betrug zum Zeitpunkt der Berichterstattung 313 Milliarden USD.
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Bildquelle: ai-generated-gemini











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