Krypto-Hacker haben im März 2026 durch 20 bedeutende Angriffe insgesamt 52 Millionen USD entwendet. Dies stellt einen Anstieg von 96 % im Vergleich zu den Verlusten von 26,5 Millionen USD im Februar dar, wie aus den Daten von PeckShield hervorgeht.
Der signifikante Anstieg der Krypto-Hacks deutet auf eine Rückkehr zu einem höheren Bedrohungsniveau hin, nachdem im Februar die niedrigsten Verluste seit 11 Monaten verzeichnet wurden. „Der eigentliche Schaden liegt im ,Shadow Contagion’“, wurde in dem Bericht betont.
Der schwerwiegendste Vorfall im März war der Angriff auf Resolv Labs. Laut Chainalysis gelang es einem Angreifer, Zugriff auf die Cloud-Infrastruktur von Resolv zu erlangen und somit auf die AWS Key Management Service (KMS) Umgebung zuzugreifen. Durch diesen Exploit konnten 80 Millionen nicht gedeckte USR-Token generiert werden, was zu einem massiven Wertverlust des USR führte.
„Am Ende des Angriffs hatten sie etwa 25 Millionen USD in ETH abgezogen“, erklärte Chainalysis in einem Bericht.
Die Auswirkungen dieses Angriffs reichten weit über Resolv hinaus. Der Rückgang des USR führte bei Fluid, Morpho Blue und Euler Finance zu faulen Krediten. Besonders besorgniserregend war im März die Zunahme von physischen Angriffen und Social-Engineering-Attacken.
- Der pseudonyme Trader Sillytuna verlor Anfang März 24 Millionen USD, nachdem Angreifer mit Gewalt, Waffen und Entführungsdrohungen vorgingen.
- Bei einer weiteren Social-Engineering-Attacke wurde das Kraken-Konto eines Halters geplündert, was zu einem Verlust von etwa 18 Millionen USD führte.
- Venus Protocol (XVS) schloss den Monat mit Verlusten und verzeichnete faule Kredite in Höhe von 2,15 Millionen USD.
Mit Verlusten von über 164 Millionen USD im ersten Quartal 2026 rücken hybride und Offline-Angriffsmethoden zunehmend in den Fokus und werfen neue Fragen zur persönlichen Sicherheit für Halter hoher Vermögenswerte auf.
Bildquelle: ai-generated-gemini











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