Die Aktien von Meta Platforms (META) erlebten am Donnerstag einen Rückgang um etwa 10 %, was zu einem Verlust von rund 175 Milliarden USD an Marktkapitalisierung führte. Dieser drastische Rückgang wurde durch die Anhebung des Investitionsplans für künstliche Intelligenz (KI) bis 2026 auf 145 Milliarden USD ausgelöst.
Dies stellt den größten prozentualen Rückgang der Aktie an einem einzigen Tag seit etwa sechs Monaten dar, obwohl die Unternehmenszahlen für das erste Quartal 2026 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen der Analysten übertrafen.
Steigende Investitionen sorgen für Unsicherheit
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag der Kurs der META-Aktie bei 606,43 USD, was fast 10 % unter dem Wert der letzten 24 Stunden lag. Dies führte zu einem Verlust von bis zu 175 Milliarden USD an Marktkapitalisierung allein an diesem Tag.
Die neue Investitionsspanne liegt etwa 7 % über der vorherigen Prognose von 115 bis 135 Milliarden USD, die im Januar veröffentlicht wurde. Finanzchefin Susan Li erklärte, dass der Anstieg auf höhere Preise für Speicherchips zurückzuführen sei. Zudem nannte sie zusätzliche Kosten für Rechenzentren, die im Zusammenhang mit KI stehen.
Analysten senken Kursziele
JPMorgan-Analyst Doug Anmuth hat die Bewertung von Meta auf „Neutral“ herabgestuft und das Kursziel von 825 auf 725 USD gesenkt. Er verwies auf den zunehmenden Wettbewerb im Bereich KI-Lösungen und die herausfordernden Perspektiven hinsichtlich der Rendite.
Im ersten Quartal beliefen sich die Investitionen auf 19,8 Milliarden USD, was den steigenden Wettbewerb im Bereich KI-Infrastruktur unter den großen Technologieunternehmen widerspiegelt.
Starke Quartalszahlen im Schatten der Ausgaben
Meta berichtete über einen Umsatz von 56,31 Milliarden USD, was einem Anstieg von 33 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht und das stärkste Quartalswachstum seit 2021 darstellt. Der Nettogewinn betrug 26,8 Milliarden USD, was 10,44 USD je Aktie entspricht. Ein einmaliger Steuervorteil von 8 Milliarden USD, der durch die F&E-Richtlinien des US-Finanzministeriums entstand, trug zu diesem Ergebnis bei.
Die Werbeeinnahmen blieben stabil, da KI-gestützte Inhaltsempfehlungen die Nutzung von Reels und Videos weiter förderten. Dennoch erinnerte die Reaktion der Anleger an frühere Ausverkäufe, die durch höhere Investitionspläne von Meta ausgelöst wurden. Dieses Muster überschattet regelmäßig die positiven Ergebnisse des Unternehmens aufgrund der Bedenken über steigende Ausgaben.
CEO Mark Zuckerberg verteidigte die Strategie und bezeichnete die höheren Ausgaben als Ausdruck von Metas Zuversicht in Bezug auf die KI-Roadmap.
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Bildquelle: ai-generated-gemini











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