Morgan Stanley startet Bitcoin-ETF mit öffentlicher Wallet und niedrigen Gebühren

Morgan Stanley hat eine öffentliche Bitcoin-Wallet für seinen neuen Spot Bitcoin ETF eingerichtet, der seit April 2023 gehandelt wird. Mit 1.348 Bitcoin im Wert von 102,79 Millionen USD und einer jährlichen Gebühr von nur 0,14% zielt der Fonds darauf ab, BlackRock herauszufordern.

Morgan Stanley startet Bitcoin-ETF mit öffentlicher Wallet und niedrigen Gebühren

Der führende Vermögensverwalter Morgan Stanley hat nun eine öffentliche Bitcoin-Wallet für seinen neuen Bitcoin-ETF eingerichtet.

Arkham hat die Wallets des Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT) auf der Blockchain identifiziert, die aktuell 1.348 Bitcoin im Wert von 102,79 Millionen USD hält.

Die jährliche Fondsgebühr von 0,14% ist niedriger als die 0,25% des BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT).

Öffentliche Nachverfolgbarkeit der Bitcoin-Bestände

Das Blockchain-Analyseunternehmen Arkham hat die Custody-Wallets des MSBT präzise identifiziert und bestätigt. Dadurch können Nutzer die Zuflüsse und Abflüsse von Bitcoin in nahezu Echtzeit verfolgen, sobald diese auf der Blockchain verarbeitet werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass die traditionelle Finanzbranche einen T+1-Abwicklungszyklus verwendet. Dies bedeutet, dass die Bestätigungen auf der Blockchain erst einen Tag nach den Zuteilungsentscheidungen sichtbar sind. Folglich zeigen die Wallet-Daten immer die Bewegungen vom Vortag und nicht die aktuellen Transaktionen.

Markteinführung und Gebührenstruktur

Seit dem Handelsstart am 8. April wird der Morgan Stanley Bitcoin Trust auf NYSE Arca gehandelt und ist der erste Spot Bitcoin ETF, der von einer großen US-Bank herausgegeben wurde.

Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, bewertet den Start des MSBT als einen der besten 1% aller ETF-Einführungen in den letzten zwölf Monaten.

  • MSBT hat bis jetzt etwa 102,79 Millionen USD in Bitcoin investiert.
  • Die jährliche Gebühr von 0,14% ist die niedrigste unter den US-Spot-Bitcoin-ETFs.
  • Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock führt den Markt mit etwa 57 Milliarden USD an verwalteten Vermögenswerten an.

Potenzial für massive Zuflüsse

Die Vermögensverwaltungssparte von Morgan Stanley beschäftigt rund 16.000 Berater, die insgesamt 9,3 Billionen USD an Kundengeldern verwalten. Eine kleine Umverteilung in Richtung des MSBT könnte daher zu erheblichen Zuflüssen führen.

Coinbase und BNY Mellon fungieren als digitale Asset-Verwahrer für den Fonds. Berichten zufolge arbeiten auch Goldman Sachs und Charles Schwab an eigenen Krypto-Produkten, was auf einen weiteren Rückgang der Gebühren hindeutet.

Bildquelle: ai-generated-gemini

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert