Positive Entwicklung bei europäischen Aktien-ETFs: Erstmals seit Februar wieder Zuflüsse

Europäische Aktien-ETFs verzeichnen im Juli erstmals seit dem Beginn des Iran-Kriegs positive Nettozuflüsse. Sinkende Ölpreise und starke Unternehmenszahlen bringen Investoren zurück in die Region, während volatile Chipaktien zunehmend gemieden werden.

Positive Entwicklung bei europäischen Aktien-ETFs: Erstmals seit Februar wieder Zuflüsse

Die Rückkehr von Kapital in europäische Aktien-ETFs zeigt, dass Investoren wieder Vertrauen in die Region fassen. Laut aktuellen Daten von Bloomberg verzeichneten diese Fonds im Juli 2023 erstmals seit dem Beginn des US-Iran-Konflikts Ende Februar positive Nettozuflüsse.

Im Juli flossen 4,4 Milliarden USD in europäische Aktienprodukte, wie BlackRock berichtete. Dies deutet darauf hin, dass Anleger sich von der Volatilität der Chipaktien abwenden und stattdessen in stabilere Anlagen investieren.

Rückkehr des Interesses an Europa

Die positive Entwicklung wird durch eine starke Berichtssaison und sinkende Ölpreise unterstützt, die Europas Attraktivität als sicherer Hafen gegen die Unsicherheiten im Technologiesektor erhöhen. Der Ausverkauf bei Halbleiteraktien hat dazu geführt, dass Investoren Kapital in weniger technologieabhängige Regionen umschichten, wobei Europa als bevorzugtes Ziel gilt.

Starke Unternehmenszahlen als Treiber

Unternehmen im Stoxx Europe 600 zeigen im zweiten Quartal ein Gewinnwachstum von 22% im Vergleich zum Vorjahr, was das stärkste Wachstum seit 2022 darstellt. Besonders Banken haben mit ihren Ergebnissen überzeugt: BNP Paribas meldete einen Quartalsgewinn, der um ein Drittel gestiegen ist, während UBS einen Rekordgewinn von 17% verzeichnete, was auf hohe Handelserlöse zurückzuführen ist.

Optimistische Prognosen von Banken

UBS hat das Jahresendziel für den Stoxx 600 von 630 auf 690 Punkte angehoben, was einem weiteren Potenzial von etwa 5% entspricht. Goldman Sachs teilt diese optimistische Sichtweise und sieht bei Ceres Power, einem britischen Entwickler für saubere Energie, ein Aufwärtspotenzial von 168% sowie bei Rheinmetall, einem deutschen Rüstungskonzern, einen möglichen Anstieg um 102% innerhalb eines Jahres.

Marktentwicklung und unterschiedliche Meinungen

Der Stoxx 600 hat im Jahr 2026 um 10,7% zugelegt und erreichte im Juli einen Rekordwert von 663,4 Punkten. Auch andere Indizes wie der DAX, FTSE 100, CAC 40 und der spanische IBEX haben neue Höchststände erreicht. Dennoch gibt es auch skeptische Stimmen: Societe Generale erwartet einen Rückgang des Stoxx 600 auf 600 Punkte, während TFS einen Rückgang um 9% auf 585 prognostiziert.

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Quellen: de.beincrypto

Bildquelle: KI generiert

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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