Die Nutzung von Prognosemärkten als Informationsquelle für Wähler in den USA nimmt zu. Eine Umfrage von Paradigm-Echelon Insights unter 1.000 potenziellen Wählern hat ergeben, dass über ein Drittel der Befragten bereits Prognosemärkte in Anspruch nimmt, um Wetten abzuschließen oder Quoten zu überprüfen.
Diese Ergebnisse erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem das Open Interest auf Vorhersagemärkten mit 1,3 Milliarden USD einen neuen Rekord erreicht hat. Immer mehr Nutzer wenden sich Plattformen wie Polymarket oder Kalshi zu.
Die Rolle von Prognosemärkten in der Wählerinformation
Vorhersagemärkte entwickeln sich von Nischenplattformen zu wichtigen Informationsinstrumenten, die von Millionen Amerikanern genutzt werden. Laut den Ergebnissen der Umfrage haben 19 % der Befragten die Quoten eingesehen, ohne tatsächlich Wetten abzuschließen. Dies zeigt, dass diese Plattformen auch als wertvolle Informationsquelle fungieren.
Zusätzlich zieht dieser Bereich zunehmendes Interesse von Institutionen und der Wall Street auf sich.
Umfrageergebnisse im Detail
- 36 % der Wähler nutzen bereits Vorhersagemärkte.
- 11 % der Befragten haben Wetten platziert, während 19 % lediglich die Quoten betrachtet haben.
- 6 % der Teilnehmer haben sowohl Wetten abgeschlossen als auch Quoten eingesehen.
- 38 % der Wähler im Alter von 18 bis 34 Jahren haben Geld auf bestimmte Ausgänge gesetzt, während nur 3 % der über 65-Jährigen dies taten.
- Schwarze und hispanische Wähler zeigen eine höhere Nutzungsrate im Vergleich zu weißen Wählern.
- 46 % der Männer nutzen die Märkte, während der Anteil bei Frauen bei 31 % liegt.
- 35 % der Befragten sind der Meinung, dass Vorhersagemärkte legal sein sollten, während 24 % eine teilweise Legalisierung befürworten.
Ausblick auf die Zukunft der Prognosemärkte
Im März 2026 erreichte das Open Interest der Vorhersagemärkte einen Höchststand. Kalshi und Polymarket berichteten gemeinsam von einem Spot-Volumen von 5,1 Milliarden USD in der vergangenen Woche. Dennoch stehen die Vorhersageplattformen wegen mutmaßlichem Insiderhandels in der Kritik, während Aufsichtsbehörden gegen Verträge vorgehen, die sich auf Krieg oder Gewalt beziehen.
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Bildquelle: ai-generated-gemini











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