Grayscale hat klargestellt, dass die Besorgnis über Quantencomputer nicht der Hauptgrund für den aktuellen Rückgang des Bitcoin-Kurses ist.
Das Unternehmen argumentiert, dass eine allgemeine Abkehr von Technologie-Assets der nächsten Generation die eigentliche Ursache für die Kursentwicklung darstellt.
In einer aktuellen Analyse hat Zach Pandl, der Forschungsleiter von Grayscale, die Kursbewegungen börsennotierter Quantencomputing-Unternehmen untersucht. Diese zeigen in den letzten Monaten eine ähnliche Entwicklung wie der Bitcoin-Kurs. Pandl weist darauf hin, dass dieses Muster gegen die Annahme spricht, dass eine neue Bedrohung durch Quantencomputer das Bitcoin-Netzwerk betrifft.
Quantenangst und Bitcoin-Kurs
Pandl stellte fest, dass bedeutende Fortschritte im Bereich Quantencomputing normalerweise zu einem Anstieg der Aktienkurse entsprechender Unternehmen führen würden. Stattdessen sind die Kurse dieser Firmen, darunter IonQ, Rigetti und D-Wave, seit Jahresbeginn um mehr als 25 % gefallen, parallel zum Rückgang des Bitcoin-Kurses.
Grayscale sieht den Rückgang als Ausdruck einer geringeren Risikobereitschaft bei wachstumsorientierten Portfolios. Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz sowie das herausfordernde Marktumfeld sind demnach die treibenden Faktoren.
Einfluss auf die Rolle von Bitcoin
BeInCrypto hat bereits die Faktoren beleuchtet, die den Bitcoin-Kurs auf etwa 85.000 USD gedrückt haben, unter anderem starke Nettoabflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs. Diese risikoscheue Haltung ist derzeit auch bei spekulativen Tech-Assets zu beobachten.
Grayscale betont, dass die Rolle von Bitcoin als Wertspeicher durch diese Entwicklungen nicht beeinträchtigt wird. In diversifizierten Portfolios kann Bitcoin weiterhin diese Funktion erfüllen. Die Kursentwicklung wird auch in Zukunft eng mit der Stimmung der Investoren in Bezug auf innovative Technologien verknüpft sein.
„Das Risiko für Kryptographie durch Quantencomputer ist vermutlich nicht der Hauptfaktor, der aktuell auf den Bitcoin-Kurs drückt, und die Bewertungen können sich auch vor einer vollständigen post-quantum-Umstellung wieder erholen“, erklärte Pandl.
Das Unternehmen empfiehlt, dass große Blockchains sich schneller auf die Zeit nach dem Quantencomputer vorbereiten. Die Governance stellt jedoch eine größere Herausforderung dar als die technische Umsetzung.
Investoren müssen laut Grayscale nicht auf ein vollständiges Upgrade warten, bevor sie sich Bitcoin aussetzen. Eine Erholung des Marktes könnte jedoch Zeit in Anspruch nehmen, da Händler derzeit die breiteren Bärenmarkt-Signale abwägen.
Bildquelle: ai-generated-gemini











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