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Südkoreanische Upbit-Krypto-Börse sieht sich Monopoluntersuchung gegenüber

Südkoreas größte Krypto-Börse, Upbit, steht im Fokus einer Untersuchung durch die Finanzdienstleistungsbehörde (FSC) des Landes. Die Behörde beabsichtigt, die Marktbeherrschung…

Moderne Krypto-Börse mit aktiven Händlern und Bildschirmen.

Südkoreas größte Krypto-Börse, Upbit, steht im Fokus einer Untersuchung durch die Finanzdienstleistungsbehörde (FSC) des Landes. Die Behörde beabsichtigt, die Marktbeherrschung von Upbit und deren enge Verbindungen zur K Bank zu überprüfen. Diese Entscheidung folgt auf Bedenken hinsichtlich der Risiken, die mit einer so dominanten Marktstellung verbunden sind.

Wichtige Erkenntnisse

  • Upbit kontrolliert etwa 80 % des südkoreanischen Krypto-Marktes.
  • Die Börse hat über 8 Millionen Nutzer.
  • Bedenken über die Abhängigkeit von K Bank und mögliche Risiken für die Finanzstabilität.

Hintergrund der Untersuchung

Die FSC plant eine umfassende Untersuchung, um die Konzentration von Macht im Krypto-Markt zu analysieren. Der Vorsitzende der FSC, Kim Byoung-hwan, äußerte sich während einer parlamentarischen Sitzung am 10. Oktober zu den Risiken, die mit der Dominanz eines einzelnen Unternehmens verbunden sind.

Laut Berichten hat Upbit seine Marktstellung durch eine Partnerschaft mit K Bank, einer inländischen Digitalbank, erheblich ausgebaut. Diese Partnerschaft wirft Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf den bevorstehenden Börsengang von K Bank und die damit verbundenen Risiken.

Risiken für die Finanzstabilität

Dem Abgeordneten Lee Kang-il zufolge beläuft sich die Konzentration der Einlagen von Upbit in K Bank auf etwa 4 Billionen Won, was rund 20 % der gesamten Einlagen der Bank von 22 Billionen Won entspricht. Lee warnte, dass eine Störung der Upbit-Transaktionen zu einem „Bank-Run“ bei K Bank führen könnte.

Zusätzlich stellte Lee die Entscheidung von K Bank in Frage, eine Zinsrate von 2,1 % auf Upbit-Einlagen anzubieten, während die Gewinnmarge der Bank unter 1 % liegt.

Maßnahmen der FSC

Kim Byoung-hwan bestätigte die Bedenken und kündigte an, dass das Komitee für virtuelle Vermögenswerte eine umfassende Überprüfung der Dominanz von Upbit und der Rolle von K Bank durchführen wird. In den letzten Jahren hat Südkorea die Aufsicht über den Krypto-Sektor verstärkt, indem strenge Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zum Schutz von Investoren eingeführt wurden.

Die FSC hat auch die Regelung zum Schutz der Nutzer virtueller Vermögenswerte im Juni eingeführt, die vorschreibt, dass Anbieter von virtuellen Vermögenswerten mindestens 80 % der digitalen Vermögenswerte der Nutzer in Cold Storage bei vertrauenswürdigen Finanzinstituten halten müssen.

Fazit

Die Untersuchung der FSC könnte weitreichende Auswirkungen auf den Krypto-Markt in Südkorea haben. Die regulatorischen Maßnahmen zielen darauf ab, die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten und die Interessen der Investoren zu schützen. Die Entwicklungen rund um Upbit und K Bank werden genau beobachtet, da sie die Zukunft des Krypto-Handels im Land maßgeblich beeinflussen könnten.

Quellen

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