Die Pacific Investment Management Company (PIMCO), ein bedeutender US-Anleihenmanager, hat darauf hingewiesen, dass die Federal Reserve möglicherweise gezwungen sein wird, die Zinsen zu erhöhen, anstatt sie zu senken. Diese Einschätzung basiert auf den steigenden Inflationsrisiken, die durch den Konflikt zwischen den USA und Iran verstärkt werden, was das angestrebte Inflationsziel von 2% der Zentralbank gefährdet.
Expertenmeinungen zur Zinspolitik der Fed
Dan Ivascyn, Chief Investment Officer von PIMCO, äußerte sich besorgt über die Auswirkungen der Schließung der Straße von Hormus durch Iran, die die bereits bestehenden Herausforderungen für die US-Politikmacher verschärft. Er betonte, dass die USA von ihrem Inflationsziel noch weiter entfernt seien und dass eine Zinserhöhung in den USA nicht ausgeschlossen werden könne. Ivascyn erklärte:
„Die USA sind davon noch weiter entfernt, aber Sie werden eher mehr Straffungen sehen, wie es momentan in Europa, Großbritannien und vielleicht sogar in Japan aussieht.“
Er warnte zudem, dass Zinssenkungen in der aktuellen Situation als nachteilig angesehen werden könnten.
„Jede Zinssenkung in den USA wäre kontraproduktiv, angesichts der Inflationsdynamik und der Unsicherheit über die Inflation sowie die Inflationserwartungen“,
fügte er hinzu und merkte an, dass solche Maßnahmen wahrscheinlich zu höheren mittelfristigen und langfristigen Zinsen führen könnten.
Schwierige Inflationslage und Prognosen
Jenny Johnson, die CEO von Franklin Templeton, teilte die Bedenken und erklärte, dass die Inflation schwer zu kontrollieren sei.
„Für die Fed wird es schwierig sein, zu senken“,
warnte sie.
Goldman Sachs hat seine Prognosen für die nächsten Zinssenkungen auf Dezember 2026 und März 2027 verschoben. Die Bank geht davon aus, dass die steigenden Energiekosten den Kern-PCE bis 2026 bei etwa 3% halten werden.
Aktuelle Inflationsdaten und deren Auswirkungen
Die Federal Reserve hat ihren Leitzins seit Januar 2026 im Bereich von 3,50% bis 3,75% belassen, nachdem es im Jahr 2025 zu drei Zinssenkungen gekommen war. Im März stiegen die Verbraucherpreise um 0,9% im Vergleich zum Vormonat, während die jährliche Inflation auf 3,3% anstieg. Die persönlichen Konsumausgaben (PCE), das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, lagen bei 3,5% und damit auf dem höchsten Stand seit fast drei Jahren.
Ein dauerhaft hohes Zinsniveau könnte die Bewertungen risikobehafteter Vermögenswerte, einschließlich Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH), belasten. Ein starker US-Dollar, der mit dieser Zinsprognose einhergeht, könnte die Kryptomärkte insgesamt unter Druck setzen, wobei insbesondere Altcoins von Verkäufen betroffen sind.
Bitcoin erreichte Anfang Mai wieder die Marke von 80.000 USD, nachdem die Regierung von US-Präsident Trump Maßnahmen zur Deeskalation der Spannungen mit Iran ergriffen hatte. Ein restriktiver Kurs der Fed bei der FOMC-Sitzung im Juni könnte jedoch das weitere Aufwärtspotenzial begrenzen.
Quellen: de.beincrypto
Bildquelle: KI generiert











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